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Dies ist eine Simulation vom Max-Planck-Institut für Extraterrestrische Physik in Garching (Deutschland), welche die Entwicklung der Gaswolke G2 vom Jahr 2000 bis 2064 zeigt. G2 ist eine Wolke aus ionisiertem Gas, deren Masse größer ist als die dreifache Erdmasse. Die blauen Punkte, die das Schwarze Loch umkreisen, sind Sterne. Die Gründe, weshalb sie nicht ins Schwarze Loch fallen werden, können Sie besser verstehen, wenn Sie den Q&A-Abschnitt über Schwarze Löcher lesen.

Ein interessanter Punkt ist, dass ein Teil der Wolke von Ende 2013 an in das supermassive Schwarze Loch im Zentrum unserer Milchstraße fallen könnte. Wissenschaftler hoffen, mehr über Schwarze Löcher zu erfahren, indem sie unmittelbar die das Ereignis begleitenden Strahlungsausbrüche (in der Hauptsache im Röntgenbereich des elektromagnetischen Spektrums gelegen) nachweisen. Da die nächste Annäherung der Wolke rund das 3100-fache des Radius des Ereignishorizonts des Schwarzen Lochs beträgt (oder etwa das Zehnfache des Abstands von Sonne und Pluto), wird zuerst ein Teil des Gases in einen nahen Orbit um das Schwarze Loch einschwenken. Es könnte dann noch Jahre oder gar Jahrzehnte dauern bis das Gas schließlich mit dem Schwarzen Loch interagiert. Legen Sie daher nicht so viel Betonung auf das Jahr 2013. Ein weiteres Ereignis fand 2018 statt: ein riesiger Stern von 15 Sonnenmassen (SO-2 genannt) war näher an das Schwarze Loch kommen als die Gaswolke G2. Sterne wie SO-2 können zusätzliches Gas in die Nähe des Schwarzes Lochs bringen, die zu extremen Helligkeitsausbrüchen des Schwarzen Lochs führen können.

Bei Interesse lesen Sie auch unseren Artikel über: Schwarze Löcher


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A gas cloud near the Milky Way's central black hole
Video credit: ESO/MPE/M. Schartmann/L. Calçada
Veröffentlicht von Veröffentlicht oder zuletzt modifiziert am 10.11.2019
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